
vom 17. Juli 2008
Damit die "Kölner Lichter" aufgehen
Fernmeldeeinheit der Feuerwehr Coesfeld unterstützte beim
Großereignis am Rhein die Kameraden
Coesfeld. Dass das Feuerwerk-Spektakel "Kölner Lichter"
800 000 Besucher vor Ort und zahllose Zuschauer an den Fernsehern
begeistert hat, ist auch einer Experten-Gruppe der Coesfelder Feuerwehr
zu verdanken. Zehn Mitglieder der Informations- und
Kommunikations-Fernmeldeeinheit waren unter der Leitung von Einheitsführer
Franz-Josef Leifeld nach Köln ausgerückt, um die Kollegen dort zu
unterstützen. der Fernmeldeeinheit, die seit acht Jahren existiert
gehören insgesamt 30 speziell geschulte Kräfte der Feuerwehr Coesfeld
an.
Mit zwei Fahrzeugen steuerten die Coesfelder das Gerätehaus des
Fernmeldedienstes der Freiwilligen Feuerwehr Köln an. Zusammen mit den
Kameraden bauten sie eine Technische Einsatzleitung am rechten Rheinufer
in Deutz auf. "Schnell wurde klar, dass Feuerwehrleute sich sofort
verstehen und zusammenarbeiten können", heißt es im Pressebericht. Nach
dem Aufbau der Logistik, also Telefon, FAX, Stromversorgung, Beleuchtung
und Aufenthaltszelt unterstützten die Coesfelder die Kölner Kollegen bei
der Überprüfung der Funkreichweiten. Hierzu wurden in Gruppen links- und
rechtsrheinisch strategische Punkte zwischen der Deutzer Brücke und der
Hohenzollernbrücke (Hauptbahnhof) angelaufen und die Verständigung über
Funk auf verschiedenen Frequenzen geprüft.
"Hierbei kamen wir in der Altstadt und am Rheinufer mit den bereits
frühzeitig angereisten Besuchern ins Gespräch. Sie waren zumeist
verwundert, aber auch positiv überrascht, dass Feuerwehrleute aus
Westfalen im Rheinland bei einer solchen Großveranstaltung die örtliche
Feuerwehr unterstützen", heißt es im Bericht.
Die Ortskenntnisse des Kameraden Helmut Hellenkamp, der von 1983 bis 1990 in Köln
gelebt hat und Mitglied der Feuerwehr Brück war, halfen
noch Fragen der angereisten Besucher zu beantworten und Hilfe zu
vermitteln.
Vor Beginn der Veranstaltung
hatten die Coesfelder die Gelegenheit das Bootshaus und die Löschboote der
Feuerwehr Köln im Deutzer Hafen zu besichtigen. Im Lauf des Abends
konnten sie Teile des Konzerts der Kölner "Höhner" verfolgen. Und
auch das Großfeuerwerk kurz vor Mitternacht zwischen den Brücken und auf
dem Rhein ließen sie sich nicht entgehen. Und am nächsten Tag stand noch
eine Besichtigung der neuen Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln in der
Hauptwache an.
"Wir haben einen interessanten Einblick in den Aufbau einet
Technischen Einsatzleitung bei einer Großveranstaltung bekommen", zieht
Einsatzführer Franz-Josef Leifeld ein positives Fazit. "Sehr interessant
und aufschlussreich war auch die tolle, unkomplizierte Zusammenarbeit
mit den Kameraden aus Köln", freut sich Leifeld.
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Gemeinsam stark: Die Feuerwehr-Kameraden aus Coesfeld und
Köln bauten am linken Rheinufer in Deutz eine technische
Einsatzleitung auf. |
[Eigener
Bericht]
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