Feuerwehr Coesfeld

Mit Gottes Segen in den Dienst der Feuerwehr

-wi- Coesfeld. Getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ begann am vergangenen Freitag mit einer feierlichen Einsegnung im Feuerwehrgerätehaus Lette der „Dienst“ der drei neuen Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Neben einem Gerätewagen und einem Opel Vectra als Einsatzleitwagen wurde ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12 für den Löschzug 3 in Lette beschafft. Die Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von über 300 000 Euro und ersetzen ihre drei alte Fahrzeuge, deren Reparatur sich nicht mehr gelohnt hätte. Die Segnung der Fahrzeuge führten die Pfarrer Günter Kurz von der katholischen und Volker Liedtke von der evangelischen Kirche durch. Pfarrer Kurz zur Fahrzeugsegnung: „Wir segnen die Fahrzeuge, damit die Feuerwehrleute sicher damit arbeiten und stets sicher wieder heimkehren. Die Fahrzeuge selbst kommen aber wohl nicht in den Himmel, höchstens ins Museum“. Kreisbrandmeister Donald Niehues wünschte Fahrzeugen und Besatzungen den Schutz durch den heiligen Florian, Schutzpatron der Feuerwehren und den heiligen Christophorus, Schutzpatron der Kraftfahrer. Niehues scherzend zur Segnung: „In Zeiten knapper Kassen sollte man anstatt neue Fahrzeuge einzuweihen, dazu übergehen Jahr für Jahr die alten zu segnen“. Die Ausrüstung der Feuerwehren sei ein wichtiger Grundstein zur Leistungsfähigkeit der Helfer.
Zur Wichtigkeit der Neuanschaffung äußerte sich der stellvertretende Stadtbrandinspektor Manfred Wiesmann: „Was nützt dem Dressurreiter das beste theoretische Wissen, wenn er kein Pferd hat, auf dem er reiten kann?“. Wiesmann sprach in seiner Rede von der enormen Überalterung der Fahrzeuge der Coesfelder Wehr, die durchschnittlich bei über 20 Jahren liege. Eine Erneuerung des Fahrzeugparks sei für die Schlagkraft der Wehr unumgänglich. Bürgermeister Heinz Öhmann bestätigte, dass der Fuhrpark in den kommenden Jahren für ca. 2,5 Millionen Euro erneuert werden muss. Dabei wird vom Land eine Pauschale in Höhe von ungefähr 900 000 Euro beigesteuert. Öhmann zuversichtlich: „Das ist bei der Finanzlage der Stadt keine einfache Aufgabe, dennoch bin ich mir sicher, dass sie in bewährt guter Zusammenarbeit mit der Wehrführung, dem städtischen Fachbereich und der Politik mit viel Einfallsreichtum gelingen wird.“

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 Schlüsselübergabe: Bürgermeister Öhmann übergibt dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Wiesmann die Fahrzeugschlüssel.

 

 

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