Feuerwehreinsatz im Burenstock
Von Jule Müller
Allgemeine Zeitung Coesfeld vom 02.09.2026
COESFELD. Großeinsatz im Burenstock: Gegen 14 Uhr rückte die Feuerwehr Coesfeld gestern zu einem Brand eines Einfamilienhauses aus. Circa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren dort für drei Stunden im Einsatz. „Als wir hier ankamen, schlugen uns die Flammen schon entgegen“, sagt Steffen Meyermann, Sprecher der Feuerwehr Coesfeld. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand unter anderem mit der Drehleiter. Nach Angaben Meyermanns konnte das Feuer vergleichsweise schnell unter Kontrolle gebracht werden. „Wenn das Dach offen ist, geht das schneller“, sagt der Feuerwehrsprecher. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte sei der Dachstuhl bereits komplett durchgebrannt gewesen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. „Das Gebäude ist derzeit unbewohnt“, sagt Meyermann. Für die Feuerwehr sei dies bei dem Einsatz ein Vorteil gewesen, da keine Personen aus dem Gebäude gerettet werden mussten und die Einsatzkräfte schnell vorgehen konnten. Das Haus habe jedoch einen großen Schaden davongetragen. „Das Gebäude ist unbewohnbar“, sagt Meyermann. Der Strom sei umgehend abgeschaltet worden. Bis das Gebäude wieder in einem bewohnbaren Zustand ist, könne es nun länger dauern. Gegen 17 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Anschließend übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Wo genau das Feuer ausgebrochen ist und wodurch es ausgelöst wurde, war am Dienstag zunächst noch unklar. „Das ist jetzt Sache der Polizei“, sagt Steffen Meyermann. Circa zwei Stunden nach Einsatzende fahre die Feuerwehr üblicherweise noch einmal zur Einsatzstelle, um bei der „Brandnachschau“ zu kontrollieren, dass auch wirklich nichts mehr passieren kann und sich kein neuer Brand entwickelt. „Wir sind da lieber etwas vorsichtig. Manchmal gibt es noch versteckte Glutnester.“ Zwar habe man das Gebäude beim Einsatz bereits mit einer Wärmebildkamera untersucht, aber „sicher ist sicher“.

Foto: Jule Müller