Feuerwehr Coesfeld

Premiere für Probe-Alarm

COESFELD. (mr.) Am Samstag (6. Mai) um 12 Uhr sind die vier im Stadtgebiet installierten Sirenen erstmals zu hören. 15 Sekunden lang erklingt ein Probealarm.

„Dieses Signal dient zum Funktionstest der Sirenen und hat für den Bürger keine Bedeutung“, betont Hubertus Brüggemann, Teamleiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales der Stadt Coesfeld. An jedem ersten Samstag im Monat ertönt in Zukunft in Coesfeld dieser Probealarm, der vor vielen Jahren zum Alltag der Einwohner gehörte, bis damals die Sirenen abgeschafft worden waren.

Die vier neuen Sirenen, die auch mit Notstrom bedienbar sind, sind erst kürzlich installiert worden: auf dem Dach der Feuerwache am Rottkamp, auf dem Feuerwehrgerätehaus in Lette, auf dem Gebäude der Stadtwerke an der Dülmener Straße und auf dem Dach des Heriburg-Gymnasiums in der Seminarstraße.

Die Anlagen wurden aus Landesmitteln finanziert, um einen flächendeckenden Alarm im Katastrophenfall sicherzustellen. Dabei könnte es sich zum Beispiel um Hochwasser oder Großbrände mit Immissionsgefahr handeln, wie Richard Schulze-Holthausen, Leiter der Feuerwehr Coesfeld, erläutert. Bei Feueralarm sei ein Dauerton von einer Minute zu hören, zwei Mal unterbrochen mit drei Tönen von jeweils zwölf Sekunden Dauer und zwölf Sekunden Pause. Dieses Signal dient der Alarmierung der freiwilligen Feuerwehrkräfte im Ort.

Beim Katastrophenalarm ertönt ein Heulton von einer Minute (sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer und fünf Sekunden Pause). Dieses Signal dient dazu, die Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen zu warnen. Sie ist dann aufgerufen, sich ins nächste Gebäude zu begeben, Fenster und Türen zu schließen.

Im Verteidigungsfall gibt es Luftalarm; es erklingt dann ein Heulton von einer Minute. Eine Minute Dauerton bedeutet Entwarnung.

Bei sogenannten normalen Einsätzen wird die Feuerwehr nach wie vor durch die stille digitale Alarmierung gerufen. Dafür gibt es ein eigenes Sicherheitsnetz.

  • Wer sich über Warnungen online informieren möchte, kann dazu auch die kostenlose App „Nina“ nutzen. Dort sind auch Informationen der Coesfelder Kreisleitstelle jederzeit aktuell abrufbar, wie Daniel Pfau, Leiter der Kreisleitstelle Coesfeld, mitteilt.
  • Die Sirenen sind wieder da
  • Ratgeber Sirenensignale FF Coesfeld
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