Bezirksbereitschaft Coesfeld/Gelsenkirchen ausgerückt
Bericht der Feuerwehr Coesfeld auf facebook vom 15.08.2026
COESFELD (eig. Ber.). Am Freitagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Coesfeld gemeinsam mit weiteren Einheiten aus dem Kreis Coesfeld im Rahmen der Bezirksbereitschaft zu einem überörtlichen Einsatz in den Kreis Düren alarmiert. Dort galt es die heimischen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung eines großflächigen Waldbrandes zu unterstützen.
Nach der Alarmierung um 15.45 Uhr sammelten sich die Einheiten an der Hauptfeuerwache in Coesfeld. Nach einer kurzen Einweisung machte sich der Verband auf den Weg in Richtung Hürtgenwald. Erstes Ziel war die Hauptfeuerwache in Gelsenkirchen. Hier stießen weitere Kräfte dazu.
Am Einsatzort eingetroffen wurde zunächst der zugewiesene Bereitstellungsraum bezogen bevor es dann an die Arbeit ging.
- Rund 500 Hektar Wald standen in Brand.
- Drehender Wind führte dazu, dass sich Rauch und Feuer zunehmend in Richtung des Einsatzbereichs ausbreiteten.
- Gemeinsam mit @atfire wurde das betroffene Waldgebiet ausführlich erkundet.
- In diesem Bereich waren zuvor noch keine Feuerwehrkräfte im Einsatz.
- Aufgrund möglicher Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg bestand eine besondere Gefährdung.
- Das Gelände durfte daher nur unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen betreten werden.
Nach gut zwölf Stunden Einsatz wurde der Bereitstellungsraum an die Kräfte aus dem Kreis Steinfurt übergeben welche sich am frühen Morgen auf den Weg gemacht hatten. Diese übernahmen im Anschluss die weiteren Einsatzmaßnahmen vor Ort.
Am Samstagvormittag trafen die Kräfte wieder an der Wache Coesfeld ein. Nachdem die Fahrzeuge wieder bestückt und gereinigt wurden ging es für die erschöpften Einsatzkräfte nach Hause ins wohlverdiente Wochenende.
Was bleibt nach so einem Einsatz noch zu sagen?
DANKE !!
Danke an alle beteiligten Einsatzkräfte aus dem Kreis Coesfeld, der Feuerwehr Gelsenkirchen sowie den weiteren Feuerwehren aus ganz NRW und RLP nicht zu vergessen alle anderen beteiligten Organisationen wie Atfire, THW, DRK und Bundeswehr für die gute, professionelle und kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Nur so geht’s! Weiter so!








